Tollwut – seit 2008 ist Deutschland frei von Tollwut !!!!!


Related eBooks

Immer wieder werden impfkritische Hundehalter genötigt zu impfen. Wenn der Urlaub ins Ausland ansteht verlangen viele Urlaubsländer eine gültige Tollwutimpfung -. auch wenn der Urlauber aus Deutschland kommt – warum??? Deutschland ist seit 2008 Tollwutfrei

Wenn ein Hund einen Menschen gebissen hat, wird eine Tollwutimpfung von dem Hundehalter verlangt, sollte der Hund ungeimpft sein, wird der Mensch gegen Tollwut geimpft ( eine äusserst schmerzhafte Impfung) – warum??? Deutschland ist seit 2008 Tollwutfrei

Besucht der Halter eine Hundeschule wird ein Impfpass verlangt, worauf wenigstens die Tollwutimpfung nachgewiesen werden muss – warum??? Deutschland ist seit 2008 Tollwutfrei

Soll der Hund in ausgestellt werden (in Deutschland) muss am Eingang eine Tollwutimpfung vorgelegt werden – warum??? Deutschland ist seit 2008 Tollwutfrei

Das eine Tollwutimpfung überhaupt wirksam ist, findet nirgendwo Beweise, Daten, oder Studien – ABER  es wird geimpft.

IMG_3932

„In Deutschland gibt es KEINE Impfpflicht und Deutschland ist seit 2008 Tollwutfrei“

Warum werden wir Halter indirekt gezwungen doch zu impfen, zumindest Tollwut?


Noch besser ist aber die PANIKMACHE der Medien – obwohl Deutschland Tollwut frei ist, sind plötzlich die gefährlichen tollwütigen Fledermäuse, die nun auf uns losgehen uns beißen und Infizieren sollen.

Und es wirkt !!!!!!!!!!

Viele uninformierte, verunsicherte Menschen reagieren prompt auf das Geschäft mit der Angst und schleppen ihre Vierbeiner zum impfen. Schließlich kann jederzeit eine tollwütige Fledermaus aus dem Gebüsch herausschießen und unsere armen Fellnasen angreifen und infizieren!!!!

Können Fledermäuse uns Menschen und unsere Tiere infizieren???? Bisher gibt es keinen einzigen Fall, indem ein Hund von einer Fledermaus infiziert wurde.

 

Keine Angst vor Bissattacken

Tollwütige Fledermäuse sind selten

Die Wahrscheinlichkeit, sich als Mensch mit Tollwut durch Fledermäuse zu infizieren, ist geringer als ein Sechser im Lotto. Menschen werden von erkrankten Tieren nicht aktiv angegriffen, sondern gebissen, wenn sie die Tiere aufnehmen und ihnen helfen wollen.

160727-nabu-fransenfledermaus-dietmar-nill
Fransenfledermaus – Foto: Dietmar Nill

„Tollwütige Fledermaus beißt Kind“ oder „Bissige Fledermaus lauerte auf dem Balkon“: Mit solchen Schlagzeilen werden zwar menschliche Urängste bedient, sie haben aber kaum etwas mit der Realität zu tun. Allerdings gibt es durchaus „wütende“ Fledermäuse und es haben sich auch schon Menschen mit Fledermaustollwutviren infiziert. Menschen werden von erkrankten Tieren nicht aktiv angegriffen, sondern vielmehr gebissen, wenn sie die Tiere aufnehmen und ihnen helfen wollen.

Die Fledermaus-Tollwutviren unterscheiden sich deutlich von denen anderer Tiere, etwa der Füchse. Während die auch auf weitere Hundeartige übertragbare Fuchstollwut in Deutschland offiziell seit 2008 als ausgerottet gibt – einzelne Ausnahmen betrafen bisher immer illegal importierte Hunde –, kommen bei unseren Fledermäusen drei verschiedene Tollwutviren vor. Betroffen sind nur einige der 25 Arten, darunter vor allem die Breitflügelfledermaus, aber auch Abendsegler, Braunes Langohr, Zwergfledermaus, Teich- und Wasserfledermaus sowie die Fransenfledermaus. Eines der drei Viren, das Bokeloh Bat Lyssavirus (BBLV), wurde erst 2009 bei einer Fransenfledermaus im niedersächsischen Wunstorf-Bokeloh (Region Hannover) entdeckt.

Deutliches Nord-Süd-Gefälle

Laut dem für Tierkrankheiten zuständigen Friedrich-Löffler-Institut (FLI) wurden in den letzten 30 Jahren deutschlandweit bei gut 200 Tieren Fledermaustollwut festgestellt. Dabei gibt es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Rund 90 Prozent der Nachweise stammen aus der norddeutschen Tiefebene, also von Schleswig-Holstein und Niedersachen bis Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass bei den isoliert lebenden Fledermäusen ein eigener Tollwutzyklus abläuft, wobei es allerdings noch große Wissenslücken zum Ablauf und der Verbreitung der Erkrankung gibt. Erkrankte Tiere zeigen im späten Stadium der Infektion Verhaltensstörungen. Sie wirken apathisch, Zutraulichkeit wechselt mit plötzlichen Beißattacken.

Die Tollwut wird ausschließlich über Speichel auf Hautwunden übertragen. Von Kot geht keine Gefahr aus. Ohne direkten Kontakt zu den Tieren sind auch Hausbesitzer mit einem Fledermausquartier zum Beispiel im Dachstuhl keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Solange man die Tiere nicht anfasst, werden selbst tollwütige Fledermäuse Menschen nicht angreifen.

Wichtigste Schutzmaßnahme: ein dicker Handschuh

Wichtigste Schutzmaßnahme ist daher, Fledermäuse nur mit dicken (Leder-)Handschuhen anzufassen. Das gilt besonders bei Tieren, die tagsüber im Freien gefunden werden, die flugunfähig sind oder auffälliges Verhalten zeigen. Wer häufigen Kontakt hat, zum Beispiel als Fledermausforscher oder -schützer, sollte sich vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen. Die modernen Impfstoffe gelten als gut verträglich und schützen zuverlässig. Kommt es doch einmal zu einem Biss, muss das Tier nicht gleich tollwütig sein, es kann auch aus Angst zubeißen. Die Bisswunde sollte gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden und dann ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Wie die Fuchstollwut ist die Fledermaustollwut eine ohne Behandlung für den Menschen tödlich verlaufende Krankheit.

Bei gefundenen Fledermäusen – ob tot oder lebendig – sollte man den nächsten erreichbaren Experten beziehungsweise das Veterinäramt informieren oder beim NABU um Rat fragen. Vielfach sind die Tiere nur geschwächt oder verletzt und können nach fachkundiger Hilfe wieder in die Freiheit entlassen werden. Tote Tiere werden von den Fledermausschützern über die Veterinärämter zentral an das Friedrich-Löffler-Institut weitergeleitet, wo sie auf eine vermutete Tollwutinfektion untersucht werden. Quelle

IMG_3906

Warum wir unsere Hunde leider immer wieder impfen müssen, obwohl wir genau wissen, dass diese Impfungen mehr Schaden anrichten als Schutz liegt leider daran, dass jeder Verein, jede Hundeschule selbst entscheiden dürfen, wie diese verfahren.

Und weil es alle so machen und es schon immer so gemacht wurde, keine Informationen eingeholt werden, laufen alle brav in eine Richtung. Da muss man sich als Hundehalter ein dickes Fell wachsen lassen, um die ganzen altertümlichen „das war schon immer so Predigen“ abprallen zu lassen.

Weitere Information

Die Mär über Tollwut von Dr. Johann Loibner

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.